Cinergy Energieberatung
Was ist eine Thermografie-Messung?
Eine Thermografiemessung ist ein bildgebendes Verfahren, das mithilfe von Infrarotkameras die Oberflächentemperatur von Objekten sichtbar macht. In der Energieberatung wird sie eingesetzt, um energetische Schwachstellen an Gebäuden zu identifizieren.
​Durch den Einsatz der Thermografie können Energieberater fundierte Empfehlungen zur Verbesserung der Gebäudeeffizienz geben und somit zur Reduzierung von Heizkosten und COâ‚‚-Emissionen beitragen.​​​
Welche Vorteile ergeben sich durch eine Thermografie-Messung?
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Aufdeckung von Wärmeverlusten:
Undichte Stellen, Wärmebrücken und schlecht gedämmte Bauteile werden sichtbar – ohne Eingriffe in die Bausubstanz. -
Gezielte Sanierungsplanung:
Thermografiebilder liefern eine objektive Entscheidungsgrundlage für energetische Maßnahmen und helfen, unnötige Kosten zu vermeiden. -
Qualitätssicherung:
Kontrolle und Dokumentation der Wirksamkeit von Dämmmaßnahmen nach einer Sanierung. -
Vermeidung von Bauschäden:
Früherkennung von Feuchteschäden, Schimmelrisiken oder Durchfeuchtungen durch Temperaturunterschiede. -
Förderfähigkeit:
Thermografiemessungen können Teil einer geförderten energetischen Fachplanung und Baubegleitung sein (z. B. im Rahmen von BEG/BAFA). -
Sichtbare Kommunikation:
Die farblichen Wärmebilder sind leicht verständlich – ideal zur Kundenberatung oder Dokumentation bei Förderanträgen.
Thermografie-Messung

Thermografiemessung– energetische Schwachstellen sichtbar machen!​​
Bestandsgebäude weisen in der Regel ein deutlich höheres Einsparpotenzial als Neubauten auf: Sie benötigen oft bis zu dreimal so viel Heizenergie. Rund 85 % des Energieverbrauchs in privaten Haushalten entfallen auf Heizung und Warmwasser.
Die Thermografie wird eingesetzt, um Schwachstellen an der Gebäudehülle sichtbar zu machen. Dabei werden mithilfe einer Wärmebildkamera Oberflächentemperaturen gemessen und als farblich codiertes Wärmebild dargestellt.
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Die Messungen erfolgen sowohl innen als auch außen am Gebäude und eignen sich für Altbauten ebenso wie für Neubauten in der Bauphase. Besonders aussagekräftige Ergebnisse entstehen bei kalter Witterung, da der Temperaturunterschied zwischen innen und außen möglichst groß sein sollte.
Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn direkte Sonneneinstrahlung vermieden wird – idealerweise finden die Messungen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden statt.



